6. Der „Grito jondo“
Es gibt Momente im Flamenco, in denen die Stimme aus einer Tiefe zu kommen scheint, die tiefer liegt als der Hals. Der „Cante Jondo“ versucht, grundlegende Emotionen – Schmerz, Einsamkeit, Liebe, Verlust – auszudrücken, und findet im „Quejío“, diesem für den Flamenco so charakteristischen „Ay“, einen seiner bekanntesten Ausdrucksformen.